Am 07.05.2018 trafen sich 16 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrkräfte der OBS Augustfehn am Bahnhof um gemeinsam in den Niederlandeaustausch mit dem „ Hogeland College“  in Wehe- den-Hoorn zu starten. Nach einer reibungslosen Anreise via Bahn und Bus wurden die Schüler in Wehe-den-Hoorn herzlich von ihren niederländischen Gastgebern begrüßt. Nach einer kleinen Stärkung erkundeten die Schüler auf eigene Faust die Umgebung, bevor eine Runde Minigolf und die Besichtigung der Seehundauffangstation in Pieterburen auf dem Programm standen. Die anschließende Freizeit verbrachten die Schüler in kleinen Gruppen, ehe es in die jeweiligen Gastfamilien ging. 

Der zweite Tag war geprägt von sportlichen Aktivitäten. Am Vormittag stellten die Schüler ihre Kletterfähigkeiten in einem Hochseilparcours unter Beweis. Nach der Mittagspause wurde das sonnige Wetter genutzt, um auf einem alten  Cross- Gelände ein teamförderndes Bewegungsspiel, das die Gemeinschaft zwischen den Schülern stärkte, durchzuführen.

Den Abschluss fand der zweite Tag am Abend auf dem Schulgelände. Dort hatten Eltern bereits ein leckeres Grillbüfett vorbreitet, das bei den Schülern für große Freude sorgte. 

Ein Highlight für viele Schüler war sicherlich der Besuch der Martinitoren und die Erkundung der Innenstadt in Groningen. Nach einer kurzen Rallye durch die Stadt hatten die Schüler Freizeit, die einige nutzten um typisch niederländische Leckereien für zu Hause zu kaufen.

Der Rücktausch erfolgte bereits kurze Zeit später am 23. Mai. Das Kennenlernen der Oberschule Augustfehn und deren näherer Umgebung stand zunächst an erster Stelle. Anschließend ging es bei bestem Wetter mit dem Rad nach Bad Zwischenahn, um Minigolf zu spielen. Gegen Abend waren alle Schülerinnen und Schüler nach ihrer Rückkehr froh, endlich in den deutschen Gastfamilien vermeintlich zu entspannen. Diese hatten allerdings auch ein kleines Programm geplant, um ihren Gästen so gastfreundlich wie möglich zu begegnen.

Am folgenden Tag stand der Besuch der Stadt Oldenburg im Mittelpunkt. Zum Glück bei dem guten Wetter zunächst ein Besuch im Schwimmbad Olantis und anschließend die Erkundung der Innenstadt in gemischten Kleingruppen. Abends hatten die Eltern ein Grillen mit typisch deutscher Bratwurst und Salaten in der Oberschule vorbereitet, sodass die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kamen. Im Anschluss luden die Sporthalle und die Außenanlagen der Schule zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten ein, die wiederum in gemischten Gruppen wahrgenommen wurden.

Der dritte Tag beinhaltete traditionell das Hallenhockeyturnier mit gemischten Mannschaften, bei dem wie stets ein Gesamtsieger ausgefochten wurde. Nach dem Ende der sechsten Stunde traten dann unsere Gäste ihre Heimreise zurück in die Niederlande an.

Zusammenfassend kann man sagen, dass beide Aufenthalte in einem harmonischen Miteinander stattfanden und die Gruppen sehr positiv miteinander umgegangen sind. Beiderseits konnten sie jeweils ihre neu erlernten Fremdsprachen zum Einsatz bringen oder wichen auf die englische Sprache  aus. Darüber hinaus erhielten sie einen nachhaltigen Eindruck von der jeweils anderen Lebensart.

Möglich wurde dieser Austausch durch den engagierten Einsatz vieler Kolleginnen und Kollegen. Selbst eine derzeitige und eine frühere Praktikantin brachten sich mit ein. Finanziell  unterstützt hat uns die in den Niederlanden ansässige „Taalunie“, worüber wir sehr froh sind, weil dadurch die Kosten für die Eltern reduziert werden konnten und manche Aktion einfacher umzusetzen war.