In diesem Jahr fand ein besonderer Austausch zwischen den Teilnehmer*innen der Wahlpflichtkurse Niederländisch, Klasse 7 und 8, und den Schüler*innen aus Wehe-den Hoorn statt. Die Veranstaltung wird seit 2006 jährlich durchgeführt und somit in diesem Jahr zum 14. Mal! Leider zum letzten Mal mit dem niederländischen Kollegen Christo Consten, der in naher Zukunft in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. Christo ist ausnahmslos ein zuverlässiger und kooperativer Partner und hat sich sehr schnell eine große Anerkennung in unserem Kollegium erworben. Da der Austausch mittlerweile ein selbstverständlicher Bestandteil unseres Schullebens geworden ist, haben wir als OBS/IGS nach einem verlässlichen neuen Partner gesucht und diesen auch gefunden. Zukünftig wird der Austausch weiterhin bei unserer bisherigen Partnerschule „Het Hogeland College“ angesiedelt sein, jedoch erfolgt ab diesem Jahr die Zusammenarbeit mit der zweiten Außenstelle in Uithuizen. Dort arbeiten zwei engagierte Kollegen, Jikke Hegge und Sander Tooren, die unterstützt durch den Schulleiter Karel Vlak, bereit waren, sich in neue Abenteuer zu stürzen.
Doch nun zurück zu unseren Begegnungen: Vom 27. – 29. Mai waren unsere Schüler*innen in Wehe-den Hoorn. Nach einem kurzen ersten Kennenlernen radelte ein Teil der Gruppe nach Leens ins Schwimmbad und alle anderen zum Minigolf nach Pieterburen. Die anschließende Freizeit verbrachten die Schüler*innen in den Gastfamilien.
 
 
Der zweite Tag war geprägt von sportlichen Aktivitäten. Am Vormittag stellten die Schüler ihre Kletterfähigkeiten in einem Hochseilparcours unter Beweis. Nach der Mittagspause wurde das sonnige Wetter genutzt, um in dem hügeligen Gelände hinter der Sporthalle in gemischten Teams sich gegenseitig beim Lasergamen aufzulauern. Erschöpft ging es abends zu dem von den Eltern hervorragend vorbereiteten Grillbüfett und gemeinsamen Spielen zurück in die Schule.
 
 
Ein Highlight für viele Schüler war am dritten Tag sicherlich der Besuch des Turms der Martinikerk und die Erkundung der Innenstadt von Groningen. Nach einer Rallye durch die Stadt hatten die Schüler Freizeit, die einige nutzten, um das Zentrum auf eigene Faust in kleinen Gruppen näher zu erkunden.
Der Rücktausch erfolgte bereits kurze Zeit später vom 12. bis 14. Juni. Das Kennenlernen der Oberschule Augustfehn und deren dörflicher Umgebung stand zunächst an erster Stelle. Anschließend ging es bei „bestem“ Wetter ins Freibad. Gegen Abend waren alle Schülerinnen und Schüler nach ihrer Rückkehr froh, endlich in den deutschen Gastfamilien zu entspannen.
Am folgenden Tag stand der Besuch der Stadt Oldenburg im Mittelpunkt. Erster Programmpunkt war das Schwarzlichtgolfen mit 3D-Brillen. Zum Glück fand bei gutem Wetter anschließend die Erkundung der Innenstadt in gemischten Kleingruppen statt. Abends hatten die Eltern ein Grillen mit typisch deutscher Bratwurst und Salaten in der Oberschule vorbereitet, sodass die kulinarischen Genüsse nicht zu kurz kamen. Im Anschluss lud die Sporthalle zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten ein, die wiederum in gemischten Gruppen wahrgenommen wurden.
Der dritte Tag beinhaltete ein Völkerballturnier mit gemischten Mannschaften, bei dem wie stets ein Gesamtsieger ausgefochten wurde. Nach dem Ende der fünften Stunde traten dann unsere Gäste ihre Heimreise zurück in die Niederlande an.
Zusammenfassend kann man sagen, dass beide Aufenthalte in einem harmonischen Miteinander abliefen und die Gruppen sehr freundschaftlich miteinander umgegangen sind. Beiderseits konnten sie jeweils ihre neu erlernten Fremdsprachen zum Einsatz bringen oder wichen auf die englische Sprache  aus. Darüber hinaus erhielten sie einen nachhaltigen Eindruck von der jeweils anderen Lebensart, den dörflichen Strukturen und dem Leben in den Familien.
Möglich wurde dieser Austausch durch den engagierten Einsatz vieler Kolleginnen und Kollegen. Finanziell  unterstützt hat uns die in den Niederlanden/Den Haag  ansässige „Taalunie“, worüber wir sehr froh sind, weil dadurch die Kosten für die Eltern reduziert werden konnten und manche Aktion einfacher umzusetzen war.